Die Dokumentation einer Schicht entsteht nach der Schicht, aus dem Gedächtnis.
Maßnahmen, Vitalwerte und Beobachtungen werden am Bett notiert und später in die Pflegedokumentation übertragen. Daneben läuft der Abgleich mit dem Dienstplan, weil offene Aufgaben an die nächste Schicht gehen. Bleibt eine Maßnahme unvermerkt, taucht sie erst bei der Visite wieder auf.
12PatientenEine Pflegekraft betreut in der Frühschicht zwölf Patienten.
34EinträgeMaßnahmen, Vitalwerte und Beobachtungen ergeben so viele Einträge je Schicht.
30MinutenSo lange dauert das Nachtragen am Ende der Schicht.
4offene AufgabenWas nicht geschafft wurde, geht mündlich in die Übergabe und steht nirgends.
Die 34 Einträge stehen am Ende der Schicht zugeordnet da, die halbe Stunde Nacharbeit entfällt, das sind 30% weniger Dokumentationsaufwand.
Die 30% sind die Kennzahl dieses Assistenten. Patientenzahl, Einträge und Nachtragezeit beschreiben eine übliche Frühschicht auf Station, gemessen wurde das hier nicht.