Ein einziger Scanbefund läuft durch drei Vorgänge, bevor ihn jemand bewertet hat.
Der Scanner meldet eine Schwachstelle auf einem Fachverfahrensserver und stuft sie als hoch ein. Danach fragt jemand nach Erreichbarkeit, nach Schutzbedarf, nach Zuständigkeit, und die Antworten kommen aus drei verschiedenen Richtungen.
1ScanbefundEin Befund kommt als hoch markiert aus dem Schwachstellenscanner.
2BewertungenDer Schutzbedarf steht im Asset-Register, die Exposure ergibt sich aus dem Netz.
3RückfragenFachverfahren, Betrieb und Dienstleister antworten jeder für sich.
4ArbeitstageSo lange liegt der Befund in der Arbeitsliste, bis die Antworten zusammen sind und eine Reihenfolge feststeht.
Für einen einzigen Befund fallen zwei Bewertungen, drei Rückfragen und vier Arbeitstage an, bis eine Reihenfolge steht, und weil der Agent Schutzbedarf und Erreichbarkeit in einem Zug zusammenlegt, sind es 50% weniger Zeit bis zur Priorisierung.
Die 50% sind die Angabe aus dem Datensatz zum Agenten und beziehen sich auf die Zeit von der Befundliste bis zur abgestimmten Reihenfolge. Ein Erfahrungswert aus der Praxis, keine Messreihe.