neuland.ai | 05.05.2026

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STACKIT und neuland.ai: KI-Souveränität statt Hyperscaler-Abhängigkeit – „Made in Germany“ als klare Ansage

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STACKIT und neuland.ai: KI-Souveränität statt Hyperscaler-Abhängigkeit – „Made in Germany“ als klare Ansage

Köln/Neckarsulm, 5. Mai 2026 – Wer heute seine sensibelsten Unternehmensdaten auf US-Infrastrukturen verarbeitet, muss akzeptieren, dass ausländische Behörden unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff darauf bekommen können – selbst dann, wenn die Daten physisch in Europa liegen. Rechtsinstrumente wie der US CLOUD Act schaffen genau diese Möglichkeit des extraterritorialen Zugriffs. Für viele deutsche und europäische Unternehmen ist das längst mehr als eine theoretische Fußnote: Es geht um den Schutz von Geschäftsgeheimnissen, kritischer Infrastrukturen und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund setzen STACKIT und neuland.ai ein Zeichen und schlagen bewusst einen anderen Weg ein. Der Cloud-Anbieter der Schwarz Digits und der Kölner Anbieter einer KI-Management- und Orchestrierungsplattform „Made in Germany“ gehen eine strategische Partnerschaft ein, die klar macht: Europäische Unternehmen brauchen für Künstliche Intelligenz keine strukturelle Abhängigkeit von außereuropäischen Plattformen. Sie brauchen Souveränität.


Gemeinsam verfolgen STACKIT und neuland.ai das Ziel, Unternehmen in Deutschland und Europa in die Lage zu versetzen, KI souverän, sicher und skalierbar einzusetzen – und zwar auf einer europäischen Infrastruktur mit einer zentralen KI-Plattform als Steuerzentrale. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von STACKIT als souveräner Cloud-Basis und dem neuland.ai HUB als zentralem KI-Layer: eine KI-Architektur, in der Unternehmen ihre Anwendungen und Modelle selbst steuern, statt sie in intransparenten Ökosystemen zu verlieren.


Die Rahmenbedingungen machen diesen Kurs dringlicher denn je. Mit NIS‑2, DORA und dem EU AI Act verschärft sich der regulatorische Druck deutlich. Unternehmen sollen KI nutzen, um schneller, effizienter und resilienter zu werden, stehen aber gleichzeitig in der Verantwortung, Datenhoheit, Auditierbarkeit und Compliance sicherzustellen. Dazu kommt die geopolitische Dimension: In einer Welt, in der sich Bündnisse und Wertvorstellungen dynamisch verändern, wird technologische Souveränität zu einem strategischen Schutzschirm. Genau in diesem Spannungsfeld verortet sich die Partnerschaft von STACKIT und neuland.ai. Sie richtet sich an Organisationen, die KI nicht „irgendwo in der Cloud“ laufen lassen wollen, sondern bewusst auf eine europäische Infrastruktur mit klarer Governance und Hoheit über Daten, Modelle und Zugriffe setzen.


Im Zentrum steht dabei die Frage, wo Anwendungen laufen, unter welchem Recht Daten verarbeitet werden und welche Zugriffsrechte Dritte im Zweifel haben. Die Zusammenarbeit von STACKIT und neuland.ai adressiert genau diese Punkte: STACKIT stellt eine souveräne Cloud-Infrastruktur mit Rechenzentren in Deutschland zur Verfügung, während der neuland.ai HUB als KI-Management- und Orchestrierungsplattform dafür sorgt, dass KI-Anwendungen in dieser Umgebung beherrschbar bleiben. Gemeinsam entsteht so eine alternative Architektur zu US-Hyperscalern – mit europäischer Datensouveränität, ohne Abstriche bei Performance und Innovationsgeschwindigkeit.


Konkret wird es für neuland.ai-Kunden möglich, ihre KI-Anwendungen auf der STACKIT Cloud zu betreiben. Zudem wird der neuland.ai HUB, die KI-Management- und Orchestrierungsplattform des Unternehmens, im STACKIT Marketplace verfügbar sein. Unternehmen können darüber unterschiedliche KI-Modelle und -Dienste in einer Umgebung betreiben, die auf Rechenzentren in Deutschland basiert und strengen Sicherheits- und Compliance-Standards unterliegt. So lassen sich erste Pilotprojekte schnell in einen geregelten, skalierbaren KI-Betrieb überführen – ohne blinde Flecken bei Datenflüssen, Berechtigungen und regulatorischen Anforderungen.


Auch bei neuland.ai versteht man die Partnerschaft als deutliche Positionierung für einen europäischen KI-Weg. „Viele Unternehmen stecken im Spannungsfeld zwischen Experimentierfreude und Kontrollverlust“, sagt Karl-Heinz Land, CEO von neuland.ai. „Auf der einen Seite steht der Wunsch, KI-Anwendungen schnell nutzbar zu machen, auf der anderen Seite die Sorge vor Schatten-IT, undurchsichtigen Datenflüssen und neuen Haftungsrisiken – insbesondere, wenn kritische Anwendungen auf Infrastrukturen laufen, die außerhalb des europäischen Rechtsrahmens kontrolliert werden. Der neuland.ai HUB auf STACKIT bringt diese Welten zusammen: Wir ermöglichen es, verschiedene KI-Modelle und -Anwendungen zentral zu managen, Governance-Regeln konsequent durchzusetzen und gleichzeitig den Fachbereichen die Freiräume zu geben, die sie für Innovation brauchen. Souveräne KI heißt für uns: volle Transparenz, volle Kontrolle und keine versteckte Abhängigkeit von Dritten.“


Einen ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt haben STACKIT und neuland.ai beim Dialog Digital 2026 von RÖDL am 5. Mai in Frankfurt. In ihrem Vortrag „Der Weg zur KI-Souveränität – Insights und Lösungen als Customer Zero. Souverän. Intelligent. Skalierbar. Wie KI ‚Made in Germany‘ den Compliance-Knoten auflöst“ zeigen die Partner, wie sich regulatorische Anforderungen und ambitionierte KI-Strategien verbinden lassen, wenn Infrastruktur und Plattform von Beginn an auf Souveränität ausgelegt sind. Die Veranstaltung markiert einen frühen Meilenstein der Kooperation, deren Anspruch klar darüber hinausgeht: Aus einzelnen Projekten soll ein belastbares, europäisches Ökosystem für souveräne KI entstehen.


Perspektivisch ist geplant, dieses Ökosystem um weitere Partner zu erweitern, die regulatorische Expertise und Governance-Kompetenz einbringen. So soll Schritt für Schritt ein Angebot entstehen, das Unternehmen von der rechtlichen und organisatorischen Einordnung ihrer KI-Vorhaben über die technische Umsetzung bis hin zum laufenden, auditierbaren Betrieb begleitet. Die nun angekündigte Partnerschaft zwischen STACKIT und neuland.ai bildet dafür den technologischen Kern: eine souveräne Cloud-Plattform auf der einen Seite, eine leistungsfähige KI-Management- und Orchestrierungsebene auf der anderen. Gemeinsam senden beide ein deutliches Signal: KI „Made in Germany“ ist nicht die langsamere, sondern die souveränere und langfristig sicherere Option – und damit eine echte Alternative zur strukturellen Abhängigkeit von US-Hyperscalern.

 

Über STACKIT

STACKIT ist der Cloud-Provider von Schwarz Digits. Externe Partner und Kunden im europäischen Raum können sich bei ihrer digitalen Transformation auf die Cloud-Services verlassen, von denen die Unternehmen der Schwarz Gruppe seit Jahren profitieren. Auf dem Weg zum ersten europäischen Hyperscaler bietet STACKIT eine weit über den Marktstandard hinausgehende digitale Souveränität sowie individuelle Ansätze zur Implementierung und zum Betrieb von Cloud-Lösungen. STACKIT betreibt aktuell vier Rechenzentren – davon eins in Österreich – und lässt ein fünftes in Lübbenau entstehen. Das im schwäbischen Neckarsulm beheimatete Team ebnet so den Weg in ein unabhängiges Europa – digital, führend. Als Teil von Schwarz Digits gehört die STACKIT GmbH & Co. KG zur IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe.


Über Schwarz Digits

Schwarz Digits ist die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe. Sie bietet überzeugende digitale Produkte und Services an, die den hohen deutschen Datenschutzstandards entsprechen. Damit garantiert Schwarz Digits größtmögliche digitale Souveränität. Mit diesem Anspruch stellt Schwarz Digits die IT-Infrastruktur und Lösungen für das umfangreiche Ökosystem der Unternehmen der Schwarz Gruppe bereit und entwickelt dieses zukunftsfähig weiter. Zu den souveränen Kernleistungen von Schwarz Digits gehören Cloud, Cyber Security, Data und AI, Communication und Workspace. Schwarz Digits schafft optimale Bedingungen für die Entwicklung richtungsweisender Innovationen für Endkunden, Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand.


Über neuland.ai

neuland.ai ist ein führendes KI-Technologieunternehmen mit Sitz in Köln, das mit dem neuland.ai HUB eine sichere und skalierbare KI-Management- und Orchestrierungs-Plattform entwickelt hat. Mit umfassender Expertise in KI-Projekten und digitaler Transformation bietet neuland.ai zuverlässige und vertrauenswürdige KI-Lösungen, die individuell auf die Bedürfnisse seiner Kunden abgestimmt sind. Die KI-Plattform ist bereits tausendfach und branchenübergreifend erfolgreich im Einsatz und ermöglicht Kunden Produktivitätssteigerungen, automatisierte Prozesse und den sicheren KI-Einsatz. Zu den Kunden zählen unter anderem die abcbank, das Erzbistum Köln, die Griesemann Gruppe, das Institut der deutschen Wirtschaft, RÖDL, SKW Schwarz, SVT und Thyssenkrupp. Mit über 50 Mitarbeitenden verfolgt neuland.ai das Ziel, KI „Made in Germany“ nutzbar zu machen und die digitale Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaft und Verwaltung langfristig zu stärken.


fotocredits: neuland.ai | 05.05.2026