Case Study

Von Null auf Mittendrin: Griesemann Gruppe bringt KI mit dem neuland.ai HUB in den Arbeitsalltag von 300 Heavy Usern

Griesemann Gruppe
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Anteil aktivierter KI-Accounts an allen Büroarbeitsplätzen

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Kolleg:innen zählen bereits zu den Heavy Usern

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Mitarbeitende an über 40 Standorten

Ausgangssituation

Die Griesemann Gruppe zählt zu den größten deutschen Ingenieurbüros und wichtigsten Unternehmen im Industrieservice. Seit 50 Jahren begleitet das inhabergeführte Familienunternehmen mit Sitz in Wesseling bei Köln die Prozess- und Energieindustrie über den gesamten Lebenszyklus industrieller Anlagen hinweg – vom Engineering und Anlagenbau bis zu Anlagentechnik und Blitzschutz. Mit rund 1.600 Mitarbeitenden an über 40 Standorten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden ist Griesemann für weit über die Hälfte der deutschen und österreichischen Prozessindustrie tätig.

In einem Umfeld, das von Sicherheit, Regulierung und über Jahrzehnte gewachsenem Expertenwissen geprägt ist, stellte sich für Griesemann eine klare Frage: Wie führt man Künstliche Intelligenz ein, ohne die menschenorientierte Unternehmenskultur und die hohen Sicherheitsstandards der Branche zu gefährden?

Gemeinsam mit neuland.ai entschied sich Griesemann für einen konsequenten AI-First-Ansatz: KI nicht als isoliertes Werkzeug, sondern als strategische Fähigkeit, die vorhandenes Wissen, Prozesse und Zusammenarbeit im Unternehmen weiterentwickelt. Die Wahl fiel auf den neuland.ai HUB, weil die Plattform genau das bietet, was ein sicherheitskritisches Industrieunternehmen braucht: eine datensichere, DSGVO-konforme Umgebung „made in Germany“ mit voller Kontrolle über Daten und Prozesse.

Warum es bei Griesemann funktioniert

Drei Faktoren erklären den Unterschied zu den 95 Prozent, die häufig auf der Strecke bleiben:

Kontext. Ohne tiefe Integration in die Unternehmens-IT bleibt KI ein isoliertes Experiment. Die „Griesemann-KI“ ist dort angedockt, wo bei Griesemann tatsächlich Wertschöpfung stattfindet – nah an Projekten, Dokumenten und Prozessen der Prozess- und Energieindustrie.

Orchestrierung. Mit hunderten Nutzenden, unterschiedlichen Rollen, Rechten und Compliance-Anforderungen reicht Copy-Paste aus einem einzelnen Chat-Fenster nicht aus. Der neuland.ai HUB bündelt Anwendungen, Nutzerverwaltung und Governance zentral und steuerbar.

Vertrauen. Sicherheit zuerst – und der Mensch am Anfang und am Ende jedes Prozesses. Erst dieses Vertrauen macht die breite, eigenständige Aktivierung durch die Mitarbeitenden überhaupt möglich.

Problemlösung

„Zur Einführung der KI haben wir uns bewusst für das ‚Bottom-Up-Prinzip‘ entschieden. Uns ist wichtig, unseren Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zu geben, KI-Anwendungen auszuprobieren, zu verstehen und erste eigene Ideen umzusetzen. Erst dann folgt der gemeinsame Schritt im Team, um sie auf größere Projekte zu übertragen.“

— Oliver Schulz, Leiter IT und Digitalisierung, Griesemann Gruppe

Statt KI von oben zu verordnen, entschied sich Griesemann bewusst für einen bottom-up-getriebenen Rollout der unternehmenseigenen „Griesemann-KI“ auf Basis des neuland.ai HUB. Jede:r Mitarbeitende mit Büroarbeitsplatz erhielt die Möglichkeit, den eigenen KI-Account selbstständig zu aktivieren, mit Chatbot und Agenten in Ruhe zu experimentieren und im eigenen Tempo neue Anwendungsmöglichkeiten zu entdecken. Erst wenn sich ein Ansatz im Kleinen bewährt hat, überträgt Griesemann ihn gemeinsam im Team auf größere Projekte.

Möglich wird dieser offene Ansatz durch die technische Grundlage des neuland.ai HUB: eine datensichere, DSGVO-konforme Umgebung, in der Mitarbeitende eigenständig experimentieren können, ohne dass Griesemann die Kontrolle über sensible Unternehmens- und Projektdaten aus der Hand gibt. Die eigene Marke „Griesemann-KI“ – möglich durch die White-Label-Fähigkeit des neuland.ai HUB – macht aus einer externen Plattform ein vertrautes, unternehmenseigenes Werkzeug. Sicherheit zuerst lautet dabei das Prinzip: Am Anfang und am Ende jedes Prozesses steht bei Griesemann immer ein Mensch.

Kundennutzen

Der Zuspruch zur „Griesemann-KI“ übertrifft die ursprünglichen Erwartungen deutlich: Rund drei von vier Kolleginnen und Kollegen mit Büroarbeitsplatz haben ihren KI-Account bereits eigenständig aktiviert, rund 300 von ihnen zählt die IT inzwischen zu echten Heavy Usern – und mit jedem Tag wächst die Liste möglicher neuer Einsatzbereiche. Erste konkrete Mehrwerte zeigen sich bereits im Arbeitsalltag, etwa beim ersten Sichten von Verträgen oder bei der Übergabe laufender Aufgaben rund um Urlaubszeiten. Was als kleines Experiment begann, schafft heute spürbare Entlastung im Tagesgeschäft.

Der nächste Schritt bei Griesemann: Use Case für Use Case herausfinden, wo KI den größten Mehrwert schafft – nicht nur intern, sondern vor allem für die eigenen Kunden aus der Prozess- und Energieindustrie. Das Ziel: deren Projekte noch besser, sicherer und effizienter voranzubringen.

So gelingt die KI-Transformation bei Griesemann

  • Bottom-up-Rollout: Mitarbeitende aktivieren ihren KI-Account eigenständig und experimentieren im eigenen Tempo.

  • Skalierung erst nach Bewährung: Erfolgreiche Ansätze werden gemeinsam im Team auf größere Projekte übertragen.

  • Sicherheit zuerst: Eine datensichere, DSGVO-konforme Umgebung bildet die Grundlage für offenes Experimentieren.

  • Mensch im Mittelpunkt: KI erweitert Erfahrung, Kreativität und Urteilskraft der Mitarbeitenden, statt sie zu ersetzen.

  • Eigene Marke, eigenes Vertrauen: Die White-Label-fähige Plattform wird als „Griesemann-KI“ zum unternehmenseigenen Werkzeug.

  • Offene Unternehmenskultur: Veränderungsbereitschaft und Experimentierfreude sind das Fundament für Innovation.

„Wir verankern KI Schritt für Schritt mit der richtigen Balance aus Sicherheit und Innovation in unserem Unternehmen – mit einem klaren Ziel: echte Mehrwerte für uns und unsere Kunden zu schaffen.“

— Griesemann Gruppe auf LinkedIn