Ein Ausfall um vier Uhr kostet die Disposition den halben Vormittag.
Der Schichtplan steht im HR-System, die Touren stehen im TMS, die Qualifikationen hängen am Personalstamm. Bei einem Ausfall telefoniert die Disposition die Verfügbaren der Reihe nach durch und prüft für jeden von Hand, ob Führerschein, Lenkzeit und Bescheinigung zur Tour passen. Jede Zusage verschiebt eine Folgeschicht, und die Runde beginnt von vorn.
46Fahrer im PlanDer Standort Bremen fährt die Woche mit 46 Fahrern in drei Schichten.
3Ausfälle bis SchichtbeginnZwei Krankmeldungen und eine erschöpfte Lenkzeit kommen vor sechs Uhr herein.
13TelefonateSo viele Anrufe braucht es, bis für die drei Touren jemand Passendes zusagt.
1FolgeverschiebungEine der Zusagen reißt die Spätschicht auf, die damit ebenfalls neu zu besetzen ist.
Die Disposition verbringt mit diesen Telefonaten den halben Vormittag, ein geprüfter Planvorschlag nimmt ihr davon 25% des Planungsaufwands ab.
Die 25% weniger Planungsaufwand stehen als Kennzahl im Datensatz dieses Agenten. Die 46 Fahrer, drei Ausfälle und dreizehn Telefonate an einem Montagmorgen sind ein üblicher Wochenstart an einem Speditionsstandort, gezählt wurden sie nicht.