Vier Wochen vor dem Audit beginnt die Suche nach Unterlagen, die es längst gibt.
Richtlinien, Arbeitsanweisungen und Prüfberichte liegen im DMS, Chargen und Wareneingänge im ERP. Vor jedem Audit geht ein Compliance Manager die Prüfliste durch und sucht zu jeder Anforderung das passende Dokument, oft in mehreren Fassungen. Was er findet, legt er in einer Mappe ab, die nach dem Audit wieder veraltet.
34AnforderungenSo viele Punkte umfasst die Prüfliste für das Produktsicherheitsaudit.
820DokumenteArbeitsanweisungen, Prüfberichte und Freigaben im DMS, viele in mehreren Fassungen.
2AblageorteDer Nachweis zu einer Charge steht halb im ERP und halb im DMS.
23NachfassfragenSo oft fordert der Auditor im Termin einen Beleg nach, weil die Mappe ihn nicht enthält.
Im Termin selbst sind es 40% weniger Audit-Aufwand, weil der Compliance Manager zu jeder der 34 Anforderungen die hinterlegte Fundstelle aufschlägt und 23 Nachfassfragen gar nicht erst entstehen.
Die 40% weniger Audit-Aufwand sind die Kennzahl dieses Agenten. Die 820 Dokumente im DMS und die 23 Nachfassfragen im Termin bilden ein mittelgroßes Handelshaus vor einem Produktsicherheitsaudit ab, sie stammen aus keiner Erhebung.