Gesundheit

MD-Prüfung und Kodier Agent

Kodiert wird am Fallende, geprüft Monate danach. An einer Nebendiagnose hängt der Erlös.

Hebt die Erstkodierqualität, der einzige skalierbare Hebel, bevor sich die Prüfquoten verschärfen.

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Der Aufwand für einen Prüffall entsteht Monate nach der Entlassung.

Kodiert wird am Fallende, unter Zeitdruck, aus dem, was die Akte hergibt. Kommt später die Prüfanzeige, muss dieselbe Akte wieder aufgeschlagen, die Kodierung nachvollzogen und die Begründung neu geschrieben werden. Die Kollegin, die den Fall kodiert hat, ist inzwischen im Zweifel eine andere.

1PrüfanzeigeDer Medizinische Dienst kündigt die Prüfung eines längst abgerechneten Falls an.
4MonateSo lange liegt zwischen Entlassung und Anzeige, die Erinnerung an den Fall ist weg.
1strittige NebendiagnoseAn ihr hängt die Fallgruppe und damit der Erlös des ganzen Falls.
2BearbeitungenEinmal wird die Kodierung nachvollzogen, einmal der Widerspruch begründet.

Steht schon bei der Erstkodierung fest, welche Belegstelle die Nebendiagnose trägt, fällt die Hälfte dieser Arbeit weg, das sind die 50% weniger Prüfaufwand.

Die 50% sind die Kennzahl dieses Agenten. Vier Monate Vorlauf und zwei Bearbeitungen je Prüffall zeichnen einen üblichen Verlauf im Medizincontrolling nach, sie sind kein Messwert.

Drei Schritte durch den Vorgang.

Der Agent prüft die Erstkodierung gegen die Dokumentation und benennt das Prüfrisiko, gesetzt werden die Kodes von der Kodierfachkraft.

Kodierung gegen die Akte prüfen

Der Agent liest die kodierten Diagnosen und Prozeduren und sucht zu jeder die Belegstelle in der Falldokumentation. Kodes ohne Beleg markiert er einzeln.

Fall 2026-100942, 14 Kodes geprüft, 2 ohne Belegstelle

Prüfrisiko je Kode benennen

Der Agent ordnet jedem strittigen Kode zu, woran eine Prüfung üblicherweise ansetzt. Er nennt Kode, Fundstelle und den betroffenen Anteil am Fallerlös.

Risikoliste mit 2 Kodes, Nebendiagnose E87.6 ohne Laborwert in der Akte

Widerspruch mit Fundstellen vorbereiten

Der Agent stellt die Begründung mit Fundstellen aus der Akte zusammen. Ob der Widerspruch so eingelegt wird, liegt beim Medizincontrolling.

widerspruch_2026-100942_entwurf.docx, 5 Fundstellen

Was der Agent nicht tut.

Er kodiert den Fall nicht.

Er zeigt Kodes ohne Beleg und nennt zu jedem die Fundstelle. Die Kodierung setzt die Kodierfachkraft.

Er verhandelt nicht mit dem Medizinischen Dienst.

Er legt den Widerspruchsentwurf mit Begründung vor. Ob und wie widersprochen wird, entscheidet das Medizincontrolling.

Er sagt den Ausgang der Prüfung nicht voraus.

Er benennt die Stellen, an denen die Dokumentation dünn ist. Wie der Medizinische Dienst entscheidet, bleibt offen.

Angebundene Systeme

  • Klinikinformationssystem
  • Kodier- und Groupersoftware
  • MD-Fallmanagement

Betrieb

  • BetriebsmodellEU-Cloud, Private Cloud oder On-Premise
  • VerarbeitungDSGVO-konform, kein Modelltraining mit Ihren Daten
  • Zuständige StellenMedizincontrolling, Kodierfachkräfte

Die Fragen, die vor dem ersten Gespräch kommen.

Wie schnell ist der MD-Prüfung und Kodier Agent einsatzbereit?

In der Regel steht ein Pilot innerhalb von 4 bis 6 Wochen auf Ihren eigenen Daten. Der Agent wird dabei an Ihre bestehenden Systeme angebunden, nicht als Parallelwelt betrieben.

Wo werden die Daten verarbeitet?

EU-Cloud, Private Cloud oder On-Premise. Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform; Modelle werden nicht mit Ihren Daten trainiert. Details im Trust Center.

Woher kommt die Angabe „50% weniger Prüfaufwand“?

Das ist ein Erfahrungswert aus vergleichbaren Projekten und Prozess-Benchmarks, keine Zusage. Den für Sie realistischen Effekt ermitteln wir im Assessment vor dem Piloten.

Verwandte Agenten.

Eingangsprüfung, Vorgang 2026/04711