Die Kündigungswelle zum Jahreswechsel trifft eine Vertriebssteuerung, die im November noch sortiert.
Der Bestand liegt im Abrechnungssystem, die Kontakthistorie im CRM, die Preisanpassungsschreiben im Versandarchiv. Wer wissen will, welche Kunden zum Lieferjahr gefährdet sind, exportiert drei Listen und gleicht sie über die Kundennummer ab. Bis die Liste steht, ist bei einem Teil der Kunden die Kündigungsfrist abgelaufen.
38.400LieferstellenSo viele Zählpunkte im Privatkundenbestand stehen zur Jahresendauswertung an.
3Datenquellen je KundeAbrechnung, Kontakthistorie und Versandarchiv gehören zusammen und liegen getrennt.
6Wochen KündigungsfristSo lange vor dem Lieferjahr muss die Ansprache draußen sein, sonst läuft sie ins Leere.
1.150Kunden mit erhöhtem WechselrisikoNach der Sortierung bleibt der Teil des Bestands, den der Vertrieb in diesen sechs Wochen erreichen kann.
Der Vertrieb ruft 1.150 Kunden an, solange die sechs Wochen bis zum Lieferjahr noch laufen, und schließt mit einer um 30% höheren Abschlussquote ab als nach dem Fristablauf.
Die 30% sind die Kennzahl dieses Agenten. Bestandsgröße, Fristenfenster und die Zahl der auffälligen Kunden bilden einen typischen Jahresendlauf im Privatkundenvertrieb ab, gemessen ist daran nichts.