Ein verschobener Liefertermin für eine einzige Position hält den Bautrupp vierzehn Tage auf.
Die Bestellung liegt im ERP, die Auftragsbestätigung des Lieferanten kommt als Mailanhang in den Einkauf, der Montagetermin steht in der Bauzeitenplanung. Zwischen diesen drei Ständen gleicht niemand täglich ab. Auffällig wird die Verschiebung erst, wenn die Disposition das Material für die Montagewoche anfordert und es nicht im Lager liegt.
62BestellpositionenFür einen Netzausbauabschnitt laufen 62 Positionen bei elf Lieferanten.
9geänderte TermineNeun Lieferanten melden im Verlauf einen späteren Termin, verstreut über Mailanhänge.
1kritische PositionNur eine davon fällt hinter den Montagetermin des Kabelabschnitts.
14 TageStillstandBis die Verschiebung auffällt, ist der Bautrupp bereits disponiert und wartet.
Am Tag, an dem die Auftragsbestätigung eintrifft, ist die Verschiebung noch eine Umplanung und keine Wartezeit, und genau daran hängen die 40% weniger Lieferverzüge.
Die 40% weniger Lieferverzüge stehen als Kennzahl im Datensatz dieses Agenten. Bestellpositionen, geänderte Termine und die vierzehn Wartetage beschreiben einen üblichen Verlauf in einem Netzausbauprojekt und sind kein gemessener Wert.