Energie

Wärmelast-Prognose Assistent

Ob der Spitzenlastkessel anspringt, entscheidet am kalten Morgen eine Tabelle und Erfahrung.

Bringt Netze und Erzeugungsanlagen zu einem Fahrplan zusammen, Kesselstunden sparen.

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Öffentliche Verwaltung

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Zwei Kesselstunden entstehen aus einer Prognose, die von Hand gemacht wird.

Die Wärmelast hängt an Außentemperatur, Wind, Wochentag und der Trägheit des Netzes. Die Betriebsleitung schätzt sie je Netz im Voraus und legt danach fest, welche Anlage wann fährt. Liegt die Schätzung zu hoch, läuft der Spitzenlastkessel ohne Not, liegt sie zu niedrig, muss er kurzfristig anfahren.

3WärmenetzeJedes Netz hat eigene Trägheit und eigene Abnehmerstruktur.
5ErzeugungsanlagenZwei Blockheizkraftwerke, ein Heizwerk und zwei Spitzenlastkessel teilen sich den Fahrplan.
96ViertelstundenFür jede wird festgelegt, welche Anlage die Last deckt.
180 StundenSpitzenlast je HeizperiodeDer Kessel läuft, wenn die Schätzung zu spät kommt oder zu grob ist.

An diesen 180 Kesselstunden setzt die Kennzahl an, 30% weniger Spitzenlaststunden je Heizperiode.

Im Datensatz steht zu diesem Assistenten die Kennzahl 30% weniger Spitzenlaststunden. Netze, Anlagen, Viertelstunden und Kesselstunden bilden eine typische Heizperiode eines Stadtwerks ab und stammen aus keiner Messung.

Drei Schritte durch den Vorgang.

Der Assistent prognostiziert die Wärmelast je Netz und schlägt einen Fahrplan für die Anlagen vor, gefahren wird erst, wenn die Betriebsleitung ihn freigibt.

Wärmelast je Netz prognostizieren

Der Assistent rechnet aus Wetterprognose, Wochentag und den Lastgängen der Vorwochen eine Last je Viertelstunde. Für jedes Netz entsteht eine eigene Kurve.

Prognose für 3 Netze über 96 Viertelstunden, Spitze 41,2 MW um 07:15 Uhr

Anlagen gegen die Kurve einplanen

Der Assistent belegt die Kurve mit den verfügbaren Anlagen und beachtet Mindestlaufzeiten und gemeldete Nichtverfügbarkeiten. Der Spitzenlastkessel kommt zuletzt an die Reihe.

BHKW 2 ab 04:30 Uhr in Grundlast, Kessel 2 als Reserve ab 06:45 Uhr

Fahrplan zur Freigabe vorlegen

Der Vorschlag geht mit einer Begründung je Anlagenstart an die Betriebsleitung. Abweichungen zum Vortag stehen oben.

fahrplan_23-01-2026.csv, 5 Anlagen, 2 Änderungen gegenüber dem Vortag

Was der Assistent nicht tut.

Er fährt keine Anlage an.

Der Fahrplan bleibt ein Vorschlag in der Leitstelle. Freigabe und Schalthandlung macht die technische Betriebsleitung.

Er ersetzt die Störungsmeldung nicht.

Fällt BHKW 2 aus, merkt er es erst, wenn die Meldung im Leitsystem steht. Bis dahin rechnet er mit der gemeldeten Verfügbarkeit.

Über den Wiederinbetriebnahmetermin einer gestörten Anlage bestimmt er nicht.

Den Termin, den die Instandhaltung nach der Brennerstörung für Kessel 1 einträgt, übernimmt er unverändert und plant bis dahin ohne die Anlage. Ob die Ersatzteillieferung den Termin hält, meldet die Instandhaltung in das Leitsystem.

Angebundene Systeme

  • Leitsystem der Netzleitstelle
  • Lastgangdatenbank
  • Wetterdatendienst

Betrieb

  • BetriebsmodellEU-Cloud oder Private Cloud
  • VerarbeitungDSGVO-konform, kein Modelltraining mit Ihren Daten
  • Zuständige StellenNetzleitstelle, Erzeugung, Disposition

Die Fragen, die vor dem ersten Gespräch kommen.

Wie schnell ist der Wärmelast-Prognose Assistent einsatzbereit?

In der Regel steht ein Pilot innerhalb von 6 bis 8 Wochen auf Ihren eigenen Daten. Der Assistent wird dabei an Ihre bestehenden Systeme angebunden, nicht als Parallelwelt betrieben.

Wo werden die Daten verarbeitet?

EU-Cloud oder Private Cloud. Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform; Modelle werden nicht mit Ihren Daten trainiert. Details im Trust Center.

Woher kommt die Angabe „30% weniger Spitzenlaststunden“?

Das ist ein Erfahrungswert aus vergleichbaren Projekten und Prozess-Benchmarks, keine Zusage. Den für Sie realistischen Effekt ermitteln wir im Assessment vor dem Piloten.

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Eingangsprüfung, Vorgang 2026/04711