Zwei Kesselstunden entstehen aus einer Prognose, die von Hand gemacht wird.
Die Wärmelast hängt an Außentemperatur, Wind, Wochentag und der Trägheit des Netzes. Die Betriebsleitung schätzt sie je Netz im Voraus und legt danach fest, welche Anlage wann fährt. Liegt die Schätzung zu hoch, läuft der Spitzenlastkessel ohne Not, liegt sie zu niedrig, muss er kurzfristig anfahren.
3WärmenetzeJedes Netz hat eigene Trägheit und eigene Abnehmerstruktur.
5ErzeugungsanlagenZwei Blockheizkraftwerke, ein Heizwerk und zwei Spitzenlastkessel teilen sich den Fahrplan.
96ViertelstundenFür jede wird festgelegt, welche Anlage die Last deckt.
180 StundenSpitzenlast je HeizperiodeDer Kessel läuft, wenn die Schätzung zu spät kommt oder zu grob ist.
An diesen 180 Kesselstunden setzt die Kennzahl an, 30% weniger Spitzenlaststunden je Heizperiode.
Im Datensatz steht zu diesem Assistenten die Kennzahl 30% weniger Spitzenlaststunden. Netze, Anlagen, Viertelstunden und Kesselstunden bilden eine typische Heizperiode eines Stadtwerks ab und stammen aus keiner Messung.