Eine Sortimentsrunde für 1.240 Artikelnummern beginnt mit vier Tagen Datensammeln.
Die Abverkaufszahlen liegen in der Warenwirtschaft, die Einkaufskonditionen im ERP, die Bestände je Filiale wieder woanders. Für die Sortimentsrunde zieht das Category Management drei Auszüge und baut daraus eine Tabelle, in der Abschriften und Werbekostenzuschüsse von Hand nachgetragen werden. Bis die Tabelle steht, ist die halbe Saison gelaufen, und die Frage nach dem Ladenhüter beantwortet am Ende die Erfahrung.
1.240ArtikelnummernSo viele Positionen führt die Warenwirtschaft in der Kategorie Haushalt.
3DatenquellenAbverkauf, Einkaufskonditionen und Bestand kommen aus drei getrennten Auszügen.
4 TageTabellenbauSo lange dauert es, bis Abschriften und Werbekostenzuschüsse je Artikel eingerechnet sind.
38AuslistungskandidatenNach Abzug der Saisonartikel bleiben so viele Positionen zur Entscheidung.
Zwölf Monate Abverkauf, Marge und Reichweite stehen für jeden der 1.240 Artikel nebeneinander, die Sortimentsrunde arbeitet an 38 benannten Kandidaten statt an einer Ahnung und holt damit 5 bis 15% höhere Marge.
Die 5 bis 15% höhere Marge sind die Kennzahl dieses Agenten. Die 1.240 Artikelnummern und die vier Tage Tabellenbau zeichnen eine übliche Sortimentsrunde in einer Kategorie nach, gezählt ist keine der beiden Zahlen.