Bildung

Forschungsdatenmanagement Agent

Ein Laufwerk voller Ordner wie messreihe_final_v3. Welcher gehört zur Publikation?

Inventarisiert Forschungsdaten und schlägt Metadaten und DMP-Bausteine vor.

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Öffentliche Verwaltung

Vier Vorgänge, die heute am meisten Zeit kosten

In Deutschland entwickelt · EU-Betrieb

In Deutschland entwickelt · Betrieb in der EU oder im eigenen Haus

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Ein Institutslaufwerk mit 12.000 Dateien und keiner Zeile Beschreibung.

Die Messdaten liegen dort, wo sie entstanden sind, im Ordner der jeweiligen Person auf dem Institutslaufwerk. Was ein Dateiname bedeutet, wusste genau eine Person, und die ist an der nächsten Hochschule. Verlangt der Zuwendungsgeber einen Datenmanagementplan oder fragt eine Zeitschrift nach dem Datensatz zu einer Abbildung, beginnt die Suche im Ordnerbaum.

12.000DateienEin Institutslaufwerk trägt den Bestand aus sechs Jahren Projektarbeit.
7PersonenJede hat eigene Ordnernamen und eine eigene Ablagelogik hinterlassen.
0MetadatensätzeZu keinem Ordner steht, woraus die Daten stammen und wofür sie erhoben wurden.
2 Tageje AnfrageSo lange dauert es, bis der Datensatz zu einer Abbildung wieder auffindbar ist.

Zwei Tage Suche je Anfrage entstehen nicht aus der Menge der Dateien, sondern daraus, dass zu keiner eine Beschreibung existiert, und mit Metadaten am Datensatz sinkt der Suchaufwand um 60%.

60% weniger Suchaufwand steht als Kennzahl an diesem Agenten. Kein Institutslaufwerk führt Buch über sich selbst, die 12.000 Dateien und die sieben Ablagelogiken sind hier als Beispielumfang für sechs Jahre Projektarbeit gesetzt.

Drei Schritte durch den Vorgang.

Was auf den Laufwerken liegt, beschreibt der Agent und macht es auffindbar, über die Veröffentlichung eines Datensatzes entscheidet die Projektleitung.

Bestand auf dem Laufwerk inventarisieren

Der Agent geht den Ordnerbaum durch und erfasst Dateitypen, Größen, Zeiträume und Zusammenhänge. Gleiche Datensätze in mehreren Ordnern führt er als Dublette.

Inventar zu Projekt FD-6284, 12.000 Dateien, 613 als Dublette markiert

Metadaten je Datensatz vorschlagen

Der Agent schlägt für jeden erkannten Datensatz Titel, Zeitraum, Methode und Urheberschaft vor und stützt jeden Vorschlag auf eine Fundstelle im Bestand. Was er nicht belegen kann, lässt er leer und schreibt dazu, was fehlt.

57 Datensätze beschrieben, 6 Felder je Datensatz, 11 Felder ohne Beleg

Datensätze im Repositorium eintragen

Der Agent legt die beschriebenen Datensätze mit den belegten Metadaten als Entwurf im Repositorium der Bibliothek an. Was davon sichtbar wird, gibt die Projektleitung frei.

57 Einträge im Repositorium, 12 mit Bezug zum Datenmanagementplan

Was der Agent nicht tut.

Er veröffentlicht keinen Datensatz.

Er legt ihn beschrieben und als Entwurf im Repositorium an. Ob und unter welcher Lizenz er sichtbar wird, gibt die Projektleitung frei.

Ob Messwerte fachlich brauchbar sind, beurteilt er nicht.

Er beschreibt Zeitraum, Methode und Umfang der Reihe so, wie sie im Bestand belegt sind. Über die wissenschaftliche Qualität urteilt die Arbeitsgruppe.

Daten auf privaten Rechnern und externen Festplatten erfasst er nicht.

Sein Inventar zu FD-6284 reicht so weit wie das freigegebene Institutslaufwerk. Was auf dem Notebook einer ehemaligen Doktorandin liegt, kommt darin nicht vor.

Angebundene Systeme

  • Institutslaufwerk
  • Repositorium der Bibliothek
  • Werkzeug für Datenmanagementpläne

Betrieb

  • BetriebsmodellEU-Cloud oder Private Cloud
  • VerarbeitungDSGVO-konform, kein Modelltraining mit Ihren Daten
  • Zuständige StellenForschungsdatenmanagement, Institute, Bibliothek

Die Fragen, die vor dem ersten Gespräch kommen.

Wie schnell ist der Forschungsdatenmanagement Agent einsatzbereit?

In der Regel steht ein Pilot innerhalb von 4 bis 6 Wochen auf Ihren eigenen Daten. Der Agent wird dabei an Ihre bestehenden Systeme angebunden, nicht als Parallelwelt betrieben.

Wo werden die Daten verarbeitet?

EU-Cloud oder Private Cloud. Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform; Modelle werden nicht mit Ihren Daten trainiert. Details im Trust Center.

Woher kommt die Angabe „60% weniger Suchaufwand“?

Das ist ein Erfahrungswert aus vergleichbaren Projekten und Prozess-Benchmarks, keine Zusage. Den für Sie realistischen Effekt ermitteln wir im Assessment vor dem Piloten.

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Eingangsprüfung, Vorgang 2026/04711