Ein Institutslaufwerk mit 12.000 Dateien und keiner Zeile Beschreibung.
Die Messdaten liegen dort, wo sie entstanden sind, im Ordner der jeweiligen Person auf dem Institutslaufwerk. Was ein Dateiname bedeutet, wusste genau eine Person, und die ist an der nächsten Hochschule. Verlangt der Zuwendungsgeber einen Datenmanagementplan oder fragt eine Zeitschrift nach dem Datensatz zu einer Abbildung, beginnt die Suche im Ordnerbaum.
12.000DateienEin Institutslaufwerk trägt den Bestand aus sechs Jahren Projektarbeit.
7PersonenJede hat eigene Ordnernamen und eine eigene Ablagelogik hinterlassen.
0MetadatensätzeZu keinem Ordner steht, woraus die Daten stammen und wofür sie erhoben wurden.
2 Tageje AnfrageSo lange dauert es, bis der Datensatz zu einer Abbildung wieder auffindbar ist.
Zwei Tage Suche je Anfrage entstehen nicht aus der Menge der Dateien, sondern daraus, dass zu keiner eine Beschreibung existiert, und mit Metadaten am Datensatz sinkt der Suchaufwand um 60%.
60% weniger Suchaufwand steht als Kennzahl an diesem Assistenten. Kein Institutslaufwerk führt Buch über sich selbst, die 12.000 Dateien und die sieben Ablagelogiken sind hier als Beispielumfang für sechs Jahre Projektarbeit gesetzt.